Das größte Hindernis ist der Bürger

Ist zumindest die Formulierung von Herrns Borchers bei heise, die Akzeptanz des elektronischen Personalausweises betreffend. Der Bitkom findet das, untermauert von den Ergebnissen einer eigens durchgeführten Umfrage, natürlich nicht so toll. Da bleiben die Umsätze der beteiligten Firmen natürlich hinter den Erwartungen zurück. Wenn man sich die Beteiligten an der Einführung und Verbreitung des nPA sieht, kann man sich des Eindruck nicht erwehren, dass alle dabei gewinnen, außer dem Bürger. Was soll der mit den paar Funktionen, die er auch ohne ePA haben kann, wenn auch vielleicht nicht so komfortabel (elektronisch vom heimischen Rechner). Der Komfortvorteil ist auch das einzige, was in meinen Augen für den Ausweis spricht und wohl dafür sorgt, dass es auch nPA-Besitzer gibt, die nicht nur wegen eines abgelaufenen, alten Ausweises den Neuen brauchen. Aber brauchen angesichts der Bedrohungspotentials?

Die Liste der Funktionen, die ich nicht in dieser Form haben will, weil sie nicht *mir* nutzen, ist länger. Und sie wird wohl in Zukunft noch viel länger, und erheblicher bedrohlicher. Fingerabdrucksensor auf dem Ausweis? Oder gar ein DNA-Analysator? Klingt verrückt, ist aber „gewünscht“ von den Behörden. Ist klar, die Fanatiker im Innenministerium finden das alles geil. Und irgendwann kommt auch noch zur Ausweispflicht die Mitführpflicht (erscheint als gesetzliche Änderung lächerlich klein im Gegensatz).

Motorolas Handy-Sparte im Roten: Ach nee

Mir fällt zwar jetzt kein Grund ein, warum die anderen Hersteller von mobilem Quassel-Equipment im Vergleich „satte Gewinne“ machen, aber dass Motorola Mobility in den roten Zahlen rumkraucht, wundert von der überwiegenden  Menge an Motorola-Besitzern sicher keinen. Obwohl die Meisten sicher nicht wissen, wie diese Zahlen überhaupt zustande kommen und dass das alles eh nix mit der Nutzung des Telefons zu tun hat. Wenn das Teil an den Mann respektive die Frau gebracht ist, rührt Motodings keinen Finger mehr. Wie kann man so treffend an vielen Stellen nachlesen: Hardware top, Software flop^wCRAP.  Die update-Politik ist völlig für den Hintern (ok, die anderen Android-Hersteller sind da auch nur marginal besser) und google sollte mal mit der großen Klatsche draufhauen. Zumindest für Motorola sollte sich der letzte Punkt erübrigen, da sie nun mal in die Android-Quelle inkludiert worden sind. Abgesehen von der Updaterei gibt es ja trotzdem noch eine Menge anderer Punkte, die die Typen da verbessern könnten. Dieses unsägliche Motoblur gehört dazu, bei dem ich mir nicht sicher bin, ob mir mehr die all-in-one-Mentalität (alle interessanten Dienste wie twitter, facebook, picasa, … werden über motorola-Server abgewickelt) oder die Unzuverlässigkeit der Dienste mehr auf’s Gemächt gehen. Das Netz ist voll von Berichten der Leute, die irgendeins der Smartphones dieses Herstellers haben und toll finden, aber beim Großteil der mitgelieferten Software ist der Tenor: pfui!

64kbit mono? 2011?

 

für ’nen Stream, der Musik als Hauptinhalt hat? Jaja, nicht wenige würden das meiste, was auf rinse fm läuft, wohl nicht als Musik bezeichnen, aber die werden sicher auch ohne rinse glücklich. Mir fehlt aber genau das. Ich hätte gern 2 Kanäle und wenigstens 128k und würde liebend gern ein paar Zahlungseinheiten/Monat dafür locker machen. Wenn, ja wenn die Quali halbwegs ansprechend wär und das Angebot überhaupt existieren würde. Die Konserven (aka podcast) sind ja in 128k (oha, beide Kanäle), aber klingen tut es leider immer noch wie ’ne analoge Telefonverbindung von Christchurch nach Anchorage (über Abidjan). Vielleicht sollte ich einfach meine Kopfhörer und die guten Lautsprecher wegschmeißen und das Audiosignal nur noch über den Lautsprecher der Türgegensprechanlage leiten. Das wäre angemessen.

 

(Oops, da muss ja noch ein Artikel zu den Lautsprechern kommen)