Take my money! … Nope

Ein großer dt. No-Frills-ISP könnte durchaus bestechend gut funktionieren. Will er aber nicht. Den Wechsel von Bestandskunden von ADSL zu VDSL gestaltet er wie einen Hürdenlauf (mit Schlammgruben und Tretminen). Man muss halt erst den alten Vertrag kündigen und dann den neuen Anschluss bestellen, auch wenn da noch gar nicht raus ist, ob überhaupt geliefert werden kann. „Blah, ist an ihrem Standort verfügbar“ heisst so viel wie „mal schauen, nää.“ Klar, man kann die Kündigung annullieren und die Bestellung stornieren. Aber auf so einen Bockmist hat doch keiner Lust, ähnlich wie Korkenzieher unter die Kniescheiben zu schrauben. Und dann kann man noch nicht mal die alte Telefonnummer mitnehmen!? Vielleicht hab ich auch noch nicht ganz verstanden, was mit NoFrills gemeint ist. Da gibt es ja die merkwürdigsten Übersetzungen für.

Doch nicht alles schlecht in DE?

In den Kommentaren zu einem Artikel bei heise, der sich mit dem „Verbiegen“ von DNS-Antworten durch den eigenen Provider befasst, schildert ein Leser die aktuelle Situation in Kanada. Da gibts nur zwei große Provider, die sich den Markt mehr oder weniger teilen (mit allen negativen Konsequenzen). Da wird (zumindest bei einem der Beiden) ohne Bedenken eine Anfrage nach www.tagesschau.de auf einen eigenen Server umgeleitet. Pfui deibel, fällt mir da nur ein. Die Details zu weiteren Schandtaten werden noch finsterer.