About bloatism in software

bloatism: a disease-like process of software getting bigger and bigger all the time and losing the focus on KISS

Many people know that problem, especially older ones. Software you get used to over the years and that is in a constant development process grows bigger and bigger, gets new features with every major version number step. The point is: when does the developer thinks the software is feature complete and should it be feature complete at one point in time at all? And what is with new features because of new requirements from outside?

opera

At the moment the software I’m referring to is opera, the browser. I use it since many years and it was my favorite browser all the time. And it is still yet. I had a discussion with friends about it. They stopped using opera because they mostly don’t like many new features, some of them they hate (despite that the fact that one can disable many of them). On such feature is that there is only the  domain part of an address displayed in the address bar. If that option is disabled you’ll see the full address but the non-domain part in lighter gray. Not a big deal in my eyes. I’m annoyed by things like bittorrent or mail client in the browser and the fact, that you don’t have to use it but it’s in the software (in the code) anyway. And every tiny little  feature adds up to a big extra chunk of code that bloats the whole program and makes it slow. Sure, opera is one of the fastest. But it could be the fastest. I would love a slimmed down version, without mail/bittorrent/rss/chat and all that things that are better handled with a extra program. I would love a insanely fast browser with low memory usage.

(And: nope, firefox failed. It’s to slow even out of the box, without any add-on)

Das R aus K&R ist gestorben

Jeder, der beim Lernen einer Programmiersprache sich mal an C rangetraut hat, wird „The C Programming Language“ in der Hand gehabt haben und es bestimmt bis zum Ende durch gearbeitet haben. Das ist nur einer der Meilensteine, die er und auch die anderen aus den Bell/AT&T-Labs gesetzt haben. Eigentlich würde es keins der gegenwärtigen Betriebssysteme so geben. Auch viele neuere Programmiersprachen haben ihren Ursprung in den Unzulänglichkeiten von C. Ach was schreib ich… hier geht’s weiter:  economist.com

Gib mir Werkzeuge

Als nächstes hätte ich gerne digitale Gegenmaßnahmen aus vertrauenswürdiger Quelle, die auch DAUs wie ich anwenden können #bundestrojaner (@holgi)

Das dem Trojaner innewohnende ist ja gerade der Versuch des sich Versteckens und unentdeckt zu bleiben. Wenn also nicht gerade Stümper am Werk sind, ist das Wissen der Notwendigkeit von Gegenmaßnahmen der Knackpunkt der Geschichte. Und das ganze auch noch DAU-gerecht zu schaffen, erscheint (fast) unmöglich. Ein IDS auf Basis einer whitelist hätte vermutlich viel zu viele Nebenwirkungen und ist letztlich auch nicht DAU-gerecht, weil ja das Wissen über gewünschte und unerwünschte Verbindungen auch von außen, vom Anwender kommen muss. Und das betrifft ja auch erst mal nur den Netzwerkverkehr des Trojaners. Vermutlich würde der schlaue Trojaner-Konstrukteur den Informationsab-/zufluss auch weitestgehend übersehbar machen, also zB. nur zulassen, wenn der Rechner gerade größere Mengen Pakete in’s Netz bläst oder lädt. Oder gar gleich in harmlos ausschauenden Paketen anderer Programme verstecken.

Und im System selbst? Eine spannende Frage, die die Analyse des CCC aufwirft, war die nach 64Bit-Windows-Systemen. Auf dem 32Bit-System konnte sich der Trojaner an beliebige Programme klemmen, bei den neueren 64Bit-Kisten sind ausführbare Programme signiert, dadurch kann eine Manipulierung sichtbar gemacht werden. Allerdings weiß ich an der Stelle zu wenig über 64Bit-Windozen, um sagen zu können, ob das auch für gerade laufende Anwendungen zutrifft (imo: schwer vorstellbar). Es gibt andererseits Software (zumindest kenn ich es von linux), die die Adressen und die Verwendung von Systemaufrufen überwacht und gegebenenfalls Alarm schlagen kann, aber die ist auch nicht als DAU-freundlich anzusehen.

Was bleibt denn dann noch? Hmm, eine gut bedienbare und bereits Expertenwissen verwendende Software, die gegen Trojaner  hilft, erscheint mir derzeit nicht in Sicht. Ich kenne jedenfalls keine, aber dass muss ja nicht heißen, dass es die nicht gibt.

text-to-speech für blogs?

Durch irgendeinen Artikel bei Telepolis bin ich gerade bei der Frage hängen geblieben, wie man wohl die blog-Inhalte für Behinderte zugänglich macht, also vorrangig Sehbehinderte. Der erste Gedankengang war, dass diese in der Regel eine Braille-Zeile im Einsatz haben, aber Audio eventuell noch besser wäre. Fünf Minuten Suche sind noch nicht wirklich hilfreich, um einen guten Überblick zu bekommen, aber das was in der kurzen Zeit zusammen kam, war eher ernüchternd. Meine (erste) grobe Einteilung trennt da zwischen rein web-basierten Diensten und lokalen Plugins, die Text in Hörbares umwandeln können.

Während das oben erwähnte Telepolis nichts dergleichen anbietet, hat der Newsticker von Heise zu jedem Artikel einen Knopf, der den (vermutlich recht kostenintensiven) Dienst von Readspeaker einsetzt. Da öffnet sich nach dem  Klick ein kleines Fenster, in dem der Artikel vorgelesen oder gleich heruntergeladen werden kann. Super praktisch in meinen Augen. Das hätte ich ja hier auch ganz gerne, aber es sieht nicht danach aus, dass es diesen Dienst für lau gibt.

Bei wordpress.org gibt es sogar ein Plugin, dass aber schon seit längerer Zeit nicht mehr gepflegt wurde. Das letzte Update stammte von 2008 und ist offensichtlich nicht mehr mit neueren Versionen von wordpress verwendbar.

Damit heißt es  weiter suchen und lesen, zum Beispiel bei as your world changes, dem Blog von Susan Gerhart, die sich exzessiv mit diesen Themen auseinandersetzt. Leider ist der letzte Artikel da auch schon etwas länger her.

addendum: die Vorstellung, eine wordpress-Installation nur mit einem screen-reader zu pflegen, erscheint mir aberwitzig. Da seh ich ja manchmal schon nicht durch; wie geht das jemandem, der nur das abgehackte, blecherne Reden des Automaten hören kann?

twitter unter Linux PITA?

Im Vergleich mit anderen Leuten, dachte ich immer, sind meine Ansprüche an Software meistens gering und ich kann mich besser eher mit irgendwelchen Mätzchen arrangieren. Seit ich twitter benutze, hat sich das offensichtlich geändert. Ich hab vermutlich alle gegenwärtig über apt zu bekommende linux-Versionen probiert und keinen client gefunden, der nicht irgendein Haar in  der Suppe hat. Manche waren länger im Einsatz, zum Beispiel qwit und zur Zeit hotot, andere sind sofort nach dem ersten Ausprobieren wieder von der Platte geflogen. Ich verwende kein KDE/gnome, daher mach ich um explizit für diese Desktop-Umgebungen entwickelte Clients gleich einen Bogen. qwit, zum Beispiel, hat tweets oft verkürzt in der timeline, obwohl weit weg von der 140-Zeichen-Grenze. Da gerade hashtags und URLs am Ende eines Tweets stehen, ist das unendlich nervig. hotot hab ich dabei noch nicht erwischt, aber der client ist im Gegensatz zur Meinung des Autors nicht wirklich lightweight (baut auf webkit auf) und dem fehlt ein mir langsam lieb gewordenes feature von qwit: Klick auf den @autor öffnet im Browser dessen timeline. Mal davon abgesehen, dass die twitter-Seite auch seltsame Eigenheiten aufweist (die letzten X tweets werden irgendwie erst nach einer halben Minute oder mehr geladen), seh ich dort eigentlich alle tweets eines Autors. Die Webseite fand ich bisher deswegen interessant, weil da seit einer ganzen Weile zu einem tweet auch die komplette Unterhaltung mehrerer Autoren zu finden ist. Dankenswerterweise kann hotot das auch. Und so bleibt dieser client für die nächste Zeit auf meinem Desktop. Solange bis eine bessere Software auftaucht.

vimeo, stop that and go on!

vimeo, i really, really like you, but that is insulting

D’Oh! This video can’t be played with your current setup. Please upgrade to a modern HTML5-compliant browser or install Adobe’s Flash Player.

I hate flash and i have a  HTML5-compliant browser: opera. So stop moaning around, get that thing supported.