Noch eine RAW-Software

 Oh fein. Dank phoronix probier ich gerade eine weitere Software für die Bildbearbeitung (mit Schwerpunkt RAW) unter Linux aus. Ja, digikam ist brauchbar und ein sehr umfassendes Programm, aber langsam (auf meiner vermutlich etwas zu alten hardware) und bloat-ig. Wenn also was Neues auftaucht, schau ich von Neugier getrieben und auch etwas mit dem Wunsch nach mehr speed drauf.

darktable ist hier imo ein Wortspiel  aus dark room und light table, beides Modi, in welchen das Programm zu nutzen ist, wobei darkroom für die Einzelbild-Anzeige und lighttable für ein Set von Bildern steht. Und es erscheint mir nach den ersten Minuten tatsächlich schneller bei grundlegenden Aktionen, auch wenn es sicherlich nicht hexen kann.

Die Oberfläche sieht auf den ersten Blick sehr aufgeräumt, gar spartanisch aus. Das Konzept macht auf jeden Fall einen interessanten Eindruck. Vor Tastaturbenutzung sollte man keine Angst haben, da diese für einen schnellen Arbeitsablauf essentiell ist und hier auch umgesetzt wurde. Die andernorts obligatorische Menüzeile sucht man hier vergebens. Die Begründung dafür findet sich in den GuiGuidelines im darktable-wiki.

Nach den ersten Minuten will ich mich noch nicht festlegen, ob das Programm ein Ersatz oder eine Ergänzung wird. Zwei Systeme rund um Bearbeitung und Verwaltung kann man sicherlich machen, bringen aber zusätzliche Probleme. darktable hat mit seiner Unabhängigkeit von einer Desktop-Umgebung und der Möglichkeit für tethered shooting, der Unterstützung des neusten Krams wie zB. Beschleunigung mittels OpenCL, einige starke Argumente.

Photobearbeitung und -verwaltung für Professionelle

Ich hatte vor einiger Zeit schon mal drüber nachgedacht, ob ich mir nicht eine Lizenz für Bibble Pro zulege, weil die Testversion einen recht guten Eindruck hinterlassen hatte. Speziell die Verarbeitungsgeschwindigkeit war klasse aufgrund des Multithreadings, für mich mit auf der höchsten Prioritätsstufe. Allerdings waren da hinter den Kulissen noch einige Fehler zu finden und letztlich war mir das zu viel Geld für das knausrige Interface.

Etwas Erstaunen hat dann die Nachricht  bei mir hervor gerufen, dass Corel die Firma Bibble gekauft hat und seitdem die Software unter dem neuen Namen AfterShot Pro vertickt. Corel gibt’s tatsächlich noch? … Na jedenfalls soll die mit digikam vergleichbare Software auch weiterhin für Linux angeboten werden und unterstützt zumindest auf dem Papier 32 und 64 Bit.

SSDs, ext4 und BigAlloc

Einige Fundstücke, die sich mit dem Themenkomplex Dateisysteme und SSD beschäftigen. Aufhänger war hier BigAlloc, ein neues Feature für ext4, dass oberflächlich gesagt mehrere kleine Blöcke zusammenfasst und so Verwaltungsaufwand beim Schreiben (deutlich) minimieren kann. Bedauerlicherweise kann es nur mit neu anzulegenden ext4-Partitionen verwendet werden und nicht in bereits existierenden. Erfreulicherweise erhellen die Kommentare bei lwn.net die Funktionsweise von ext4 soweit, dass klar wurde, dass ein ähnlicher Mechanismus bereits eingebaut ist: extents.

Der zweite Artikel vergleicht SSDs und Journaling-Dateisysteme anhand ihrer funktionellen Mechanismen und stellt die Behauptung auf, dass eigentlich SSDs schon genau das tun, was journaling bei Dateisystemen wie xfs, ext3/4 oder btrfs bwirken soll. Interessanter Gedanke in den Kommentaren (sinngemäß): SSDs sind quasi als Ersatz für rotierende Festplatten entworfen worden und werden aktuell auch so gebaut, obwohl die zugrundeliegende Technik völlig anders funktioniert. Mittels des Controllers und der Firmware werden sie aber so gesteuert, dass sie für das Betriebssystem wie eine normaler ATA-sprechender, rotierender Datenträger aussehen. Die Konsequenz daraus ist, dass sie eigentlich eine viel schlechtere Performance liefern als sie eigentlich könnten und dass das zu einem Großteil der Marktdominanz von M$-basierten Desktop-Systemen geschuldet ist.

radeon: cooler and cheaper! (finally)

Woohoo! Since 3 or 4 days ago the radeon (RV770) in my computer runs much cooler, if one switches power_profile from default to low. I don’t know where the change happened, maybe somewhere in the last stable-kernel updates, but i didn’t read anything about it in the release information. From the day AMD announced to release documentation helping kernel/xorg developers producing a working open source driver many people waited for such events. Despite my card is a bit older (in terms of graphic card lifetime) that change will let the card run on lower temperatures and saves me a dollar^wEuro because that means a huge drop in energy consumption too. +20 watt less is a number i’ll see on my annual energy bill. And noise level dropped too. The driver already had *some* power management functions but for a long time voltage/frequency lowering only worked in dpms standby/off (means: monitor in standby or off) and not during normal operation. So, to me it seems like a late Christmas Gift.

Schon wieder fetter werdende Software

Aufgrund eines (vermutlich) eher banalen Fehlers beim Aufbereiten der neuen Pakete durch den Maintainer, ist das update von syslog-ng bei mir erstmal fehlgeschlagen. Bisher gab es nur ein Paket, syslog-ng. Neu ist, dass syslog-ng ein Meta-Paket ist, dessen Installation selbst eigentlich keinen weiteren Inhalt mitbringt, aber stattdessen mehrere neue Pakete als Abhängigkeiten mitinstalliert. Warum? Weil die Software seit Neustem (im debian-Zeitraum) Plugins für diverse Speichertechniken wie zum Beispiel Datenbanken mitbringt. Das gleiche hab ich auch schon an anderer Stelle gesagt: sowas ist für mich ein Grund, mich nach einer anderen, schmaleren Software umzusehen und bei Erfolg diese zu installieren. Ich möchte das nicht. Syslog-ng war einst eine kleine, aber feine Alternative zum Standard syslog/klog und machte eigentlich nur den Kern dessen, was eine logging-Software machen soll: Nachrichten des Kerns und verschiedener Daemons entgegen nehmen und abhängig von der Konfiguration in Dateien schreiben oder an einen anderen Rechner schicken. Das ist in meinen Augen noch als KISS-gerecht zu bezeichnen. Aber nicht mehr das Schreiben von log-Meldungen in Datenbanken. Die Möglichkeit Plugins zu nutzen sollte entweder schon beim ersten Entwurf der Software Bestandteil sein oder gar nicht. Das nachträgliche Einführen ist in meinen Augen der sichere Weg um die Software fett und anfällig zu machen, sprich: bloat. Die Plugins bedeuteten ja nicht, dass der Kern der Software unangetastet bleibt. Auch wenn der Großteil der neuen Funktionalität in externen Modulen liegt, so muss doch das mögliche Einbinden weiterer Module zusätzliche Arbeit beim Verarbeiten von log-Meldungen und beim Laden des Programms bedeuteten. Also die Komplexität steigt erheblich an und damit die Anfälligkeit für Fehler. Bei so einer grundlegenden Anwendung wie dem syslog-Daemon keine gute Idee. Vor allem, da die angebotenen Plugins sicher nur einen Bruchteil der Anwender wichtig sind. Und wenn ich mir so die wishlist-Punkte im bugtracker anschau, wird mir nicht besser.

Nachtrag: die Homepage von syslog-ng bestärkt mich nur noch mehr. Das es eine kommerzielle Variante gibt, ist schon länger bekannt und eigentlich kein Problem. Nur wenn die Feature-Liste zu nackt aussieht, kauft das ja keiner, also wird da reinimplementiert was das Zeug hält. Bullshit-Bingo dürfte damit auch in erreichbarer Entfernung sein.

Boot-Zeit verkürzen und Wunsch-Desktop bauen

So. Nach etwas längerem Rumfuchteln rennt das System hier jetzt von einer SSD (samsung, 128GB). Gut, mit ca. 20 s (bis login-Prompt)  startete das System nicht gerade langsam, was hauptsächlich an der Verwendung von runit liegt. Der Kernel selbst braucht ungefähr 4 s bis zum init. Aber die gut 15 s kann man ja auch noch einsparen und so in Bereiche von suspend2ram kommen, ohne dessen Probleme.

Nach dem Auspacken und Einbau der SSD wurde das bestehende System gestartet und die Platte erstmal mit smartctl inspiziert. Nächster Schritt war das Partitionieren und Ausrichten, dann das Einrichten eines ext4-Dateisystems und dann das eigentliche Kopieren der Daten vom alten System auf die neue Platte. Schon beim Kopieren kann man einen Eindruck bekommen, welcher Schritt der Umstieg auf so einen schnellen Datenträger bedeutet. Trotz werkseitig eingebautem Fehler des SB600-Chipsatzes und eher lahmer Gesamtperformance konnte rsync die Prozesslast auf hohem Niveau halten und rund 70 MB/s rüber schaufeln. Das liegt nur geringfügig unter der theoretischen Maximalleistung laut hdparm und macht eher deutlich, wie schlecht die rotierenden Platten an dem Chipsatz arbeiten.

Das Einrichten von grub, um von der neuen Platte zu booten, ging auch recht schnell. Dachte ich. Leider ließ sich update-grub nicht dazu überreden, in der grub.cfg die richtige Platte und Partition für den root-Parameter zu schreiben. Bedauerlicherweise kennt das Programm aber auch keine Möglichkeit das zu erzwingen. Mit dünner werdenden Nervenkostüm und nach einiger Zeit des Probierens schwenkte ich auf syslinux um, weil ich dachte, dass es eben an grub (in seiner moderneren 2er Version) liegt. Aber mit syslinux das gleiche Spiel: wieder wurde das root-device nicht erkannt und es landete wieder die alte Partition in der Konfiguration. Durch Zufall fiel dann beim Stöbern auf, dass /dev/root einfach falsch gesetzt wurde. In meiner modifizierten runit-stage 1. Vermutlich aufgrund der immer wieder sporadisch auftauchenden Bequemlichkeit standen dort die device-Parameter fix drin und nicht wie im originalen udev-Skript als zur Laufzeit zu ermittelnde. Nachdem das gefixt war und auch im BIOS die Reinfolge geändert wurde, rannte das System jetzt von der richtigen Platte (ohne manuellen Eingriff). Und zwar so schnell, dass man vom eigentlichen Booten (dank zu langsam umschaltenden Bildschirm) nichts mehr sieht. Syslinux-Bildschirm -> schwarz -> xdm-Login in geschätzten 8 Sekunden. Schön.

Der nächste Schritt wird jetzt das Einsparen des xdm und des Logins werden. Boot to Desktop, möglichst mit allen gewünschten Fenstern und laufender Musik. :)

Farbtreue Bildbearbeitung

Mäh. Ich wollte jetzt nicht color management im Titel schreiben, aber um genau das geht’s. Bisher an mir vorbei gegangen ist die Nachricht, dass Linux (und vermutlich auch andere Open-Source-Plattformen mit Bedarf) bald ein ordentliches, systemweites Farbprofil-management (hmm, wie nennt man das nur richtig) bekommen könnte. Es gibt sogar *zwei* Projekte, die sich dieser Aufgabe stellen. Das erste System ist colord (mehr GNOME-ig, aber doch universell) und das andere, oyranos, gibt es seit letztem Jahr seit 2005 (wuä? lwn-Infos ungenau). Natürlich gibt es so einige Anwendungen unter linux, die mit icc-Profilen etwas anfangen können, aber der systemweite Ansatz fehlte bisher. Windows oder MacOS haben das schon recht lange. Das ist einer der Gründe, warum Bildbearbeitung unter Linux eher ein Krampfthema war. Mit digikam und gimp gibt es zwei in meinen Augen wichtige Werkzeuge, die aber vom workflow ein eher isoliertes Dasein führen. Der colord-Ansatz verspricht eine durchgehende Farbtreue von der Kamera über den Monitor bis zum endgültigen Ausdruck, ohne dass das in jeder beteiligten Anwendung einzeln eingerichtet werden muss.

About bloatism in software

bloatism: a disease-like process of software getting bigger and bigger all the time and losing the focus on KISS

Many people know that problem, especially older ones. Software you get used to over the years and that is in a constant development process grows bigger and bigger, gets new features with every major version number step. The point is: when does the developer thinks the software is feature complete and should it be feature complete at one point in time at all? And what is with new features because of new requirements from outside?

opera

At the moment the software I’m referring to is opera, the browser. I use it since many years and it was my favorite browser all the time. And it is still yet. I had a discussion with friends about it. They stopped using opera because they mostly don’t like many new features, some of them they hate (despite that the fact that one can disable many of them). On such feature is that there is only the  domain part of an address displayed in the address bar. If that option is disabled you’ll see the full address but the non-domain part in lighter gray. Not a big deal in my eyes. I’m annoyed by things like bittorrent or mail client in the browser and the fact, that you don’t have to use it but it’s in the software (in the code) anyway. And every tiny little  feature adds up to a big extra chunk of code that bloats the whole program and makes it slow. Sure, opera is one of the fastest. But it could be the fastest. I would love a slimmed down version, without mail/bittorrent/rss/chat and all that things that are better handled with a extra program. I would love a insanely fast browser with low memory usage.

(And: nope, firefox failed. It’s to slow even out of the box, without any add-on)

Das R aus K&R ist gestorben

Jeder, der beim Lernen einer Programmiersprache sich mal an C rangetraut hat, wird “The C Programming Language” in der Hand gehabt haben und es bestimmt bis zum Ende durch gearbeitet haben. Das ist nur einer der Meilensteine, die er und auch die anderen aus den Bell/AT&T-Labs gesetzt haben. Eigentlich würde es keins der gegenwärtigen Betriebssysteme so geben. Auch viele neuere Programmiersprachen haben ihren Ursprung in den Unzulänglichkeiten von C. Ach was schreib ich… hier geht’s weiter:  economist.com

Gib mir Werkzeuge

Als nächstes hätte ich gerne digitale Gegenmaßnahmen aus vertrauenswürdiger Quelle, die auch DAUs wie ich anwenden können #bundestrojaner (@holgi)

Das dem Trojaner innewohnende ist ja gerade der Versuch des sich Versteckens und unentdeckt zu bleiben. Wenn also nicht gerade Stümper am Werk sind, ist das Wissen der Notwendigkeit von Gegenmaßnahmen der Knackpunkt der Geschichte. Und das ganze auch noch DAU-gerecht zu schaffen, erscheint (fast) unmöglich. Ein IDS auf Basis einer whitelist hätte vermutlich viel zu viele Nebenwirkungen und ist letztlich auch nicht DAU-gerecht, weil ja das Wissen über gewünschte und unerwünschte Verbindungen auch von außen, vom Anwender kommen muss. Und das betrifft ja auch erst mal nur den Netzwerkverkehr des Trojaners. Vermutlich würde der schlaue Trojaner-Konstrukteur den Informationsab-/zufluss auch weitestgehend übersehbar machen, also zB. nur zulassen, wenn der Rechner gerade größere Mengen Pakete in’s Netz bläst oder lädt. Oder gar gleich in harmlos ausschauenden Paketen anderer Programme verstecken.

Und im System selbst? Eine spannende Frage, die die Analyse des CCC aufwirft, war die nach 64Bit-Windows-Systemen. Auf dem 32Bit-System konnte sich der Trojaner an beliebige Programme klemmen, bei den neueren 64Bit-Kisten sind ausführbare Programme signiert, dadurch kann eine Manipulierung sichtbar gemacht werden. Allerdings weiß ich an der Stelle zu wenig über 64Bit-Windozen, um sagen zu können, ob das auch für gerade laufende Anwendungen zutrifft (imo: schwer vorstellbar). Es gibt andererseits Software (zumindest kenn ich es von linux), die die Adressen und die Verwendung von Systemaufrufen überwacht und gegebenenfalls Alarm schlagen kann, aber die ist auch nicht als DAU-freundlich anzusehen.

Was bleibt denn dann noch? Hmm, eine gut bedienbare und bereits Expertenwissen verwendende Software, die gegen Trojaner  hilft, erscheint mir derzeit nicht in Sicht. Ich kenne jedenfalls keine, aber dass muss ja nicht heißen, dass es die nicht gibt.

text-to-speech für blogs?

Durch irgendeinen Artikel bei Telepolis bin ich gerade bei der Frage hängen geblieben, wie man wohl die blog-Inhalte für Behinderte zugänglich macht, also vorrangig Sehbehinderte. Der erste Gedankengang war, dass diese in der Regel eine Braille-Zeile im Einsatz haben, aber Audio eventuell noch besser wäre. Fünf Minuten Suche sind noch nicht wirklich hilfreich, um einen guten Überblick zu bekommen, aber das was in der kurzen Zeit zusammen kam, war eher ernüchternd. Meine (erste) grobe Einteilung trennt da zwischen rein web-basierten Diensten und lokalen Plugins, die Text in Hörbares umwandeln können.

Während das oben erwähnte Telepolis nichts dergleichen anbietet, hat der Newsticker von Heise zu jedem Artikel einen Knopf, der den (vermutlich recht kostenintensiven) Dienst von Readspeaker einsetzt. Da öffnet sich nach dem  Klick ein kleines Fenster, in dem der Artikel vorgelesen oder gleich heruntergeladen werden kann. Super praktisch in meinen Augen. Das hätte ich ja hier auch ganz gerne, aber es sieht nicht danach aus, dass es diesen Dienst für lau gibt.

Bei wordpress.org gibt es sogar ein Plugin, dass aber schon seit längerer Zeit nicht mehr gepflegt wurde. Das letzte Update stammte von 2008 und ist offensichtlich nicht mehr mit neueren Versionen von wordpress verwendbar.

Damit heißt es  weiter suchen und lesen, zum Beispiel bei as your world changes, dem Blog von Susan Gerhart, die sich exzessiv mit diesen Themen auseinandersetzt. Leider ist der letzte Artikel da auch schon etwas länger her.

addendum: die Vorstellung, eine wordpress-Installation nur mit einem screen-reader zu pflegen, erscheint mir aberwitzig. Da seh ich ja manchmal schon nicht durch; wie geht das jemandem, der nur das abgehackte, blecherne Reden des Automaten hören kann?

twitter unter Linux PITA?

Im Vergleich mit anderen Leuten, dachte ich immer, sind meine Ansprüche an Software meistens gering und ich kann mich besser eher mit irgendwelchen Mätzchen arrangieren. Seit ich twitter benutze, hat sich das offensichtlich geändert. Ich hab vermutlich alle gegenwärtig über apt zu bekommende linux-Versionen probiert und keinen client gefunden, der nicht irgendein Haar in  der Suppe hat. Manche waren länger im Einsatz, zum Beispiel qwit und zur Zeit hotot, andere sind sofort nach dem ersten Ausprobieren wieder von der Platte geflogen. Ich verwende kein KDE/gnome, daher mach ich um explizit für diese Desktop-Umgebungen entwickelte Clients gleich einen Bogen. qwit, zum Beispiel, hat tweets oft verkürzt in der timeline, obwohl weit weg von der 140-Zeichen-Grenze. Da gerade hashtags und URLs am Ende eines Tweets stehen, ist das unendlich nervig. hotot hab ich dabei noch nicht erwischt, aber der client ist im Gegensatz zur Meinung des Autors nicht wirklich lightweight (baut auf webkit auf) und dem fehlt ein mir langsam lieb gewordenes feature von qwit: Klick auf den @autor öffnet im Browser dessen timeline. Mal davon abgesehen, dass die twitter-Seite auch seltsame Eigenheiten aufweist (die letzten X tweets werden irgendwie erst nach einer halben Minute oder mehr geladen), seh ich dort eigentlich alle tweets eines Autors. Die Webseite fand ich bisher deswegen interessant, weil da seit einer ganzen Weile zu einem tweet auch die komplette Unterhaltung mehrerer Autoren zu finden ist. Dankenswerterweise kann hotot das auch. Und so bleibt dieser client für die nächste Zeit auf meinem Desktop. Solange bis eine bessere Software auftaucht.

vimeo, stop that and go on!

vimeo, i really, really like you, but that is insulting

D’Oh! This video can’t be played with your current setup. Please upgrade to a modern HTML5-compliant browser or install Adobe’s Flash Player.

I hate flash and i have a  HTML5-compliant browser: opera. So stop moaning around, get that thing supported.

wollte ich eigentlich noch schreiben

RawTherapee ist ein Bildbearbeitungsprogramm, hauptsächlich für das Verarbeiten von raw-Bildern gedacht. Mit Freude hatte ich schon vor einigen Wochen gelesen, dass die Software unter GPL gestellt wird und somit eine weitere Alternative auf dem Weg zu meinem Rechner ist. Gegenwärtig ist die “geöffnete” Variante der Software eine alpha-Version, es fehlen einige Merkmale und mit Abstürzen sollte man rechnen. Das hält mich natürlich nicht davon ab, sie mal zu testen und die Ergebnisse mit digikam oder ufraw zu vergleichen. Erster Eindruck: die Entwicklung von raw-Dateien bringt in etwa vergleichbare Ergebnisse. Kein Wunder, liegt doch auch hier dcraw wie bei den anderen Kandidaten zu Grunde. Der Umfang an Manipulationsmöglichkeiten erscheint mir reichhaltiger bzw. viel feiner abstufbar. Das kann zum Spielen einladen, aber wenn man mal einen eigenen workflow gefunden hat, kann man das gleich als Profil speichern und in Zukunft wieder verwenden. Was mir mit den oben genannten Kandidaten und auch rawtherapee etwas aufstösst ist die Bearbeitungsgeschwindigkeit. Wenn man mal bibble 5(kommerzielle Software) ausprobiert hat, kommt einen der Rest wahrscheinlich immer langsamer vor (das ist eine Entschuldigung! *g). Mehr dazu, wenn die Software mal gefestigt ist und auch per apt zu bekommen ist.