Nocht nicht ganz fertig

Mal von der Person Assange abgesehen und auch von den Vorwürfen in Schweden: wenn Manning und Assange mit wikileaks derartig vielen Leuten in diplomatischen Kreisen, beim US-Militär und der US-Administration an’s Bein gepinkelt haben, sie vor der Weltöffentlichkeit als lächerlich bzw. als brutale Kriegsmacht bloßgestellt haben, die sie ist, dann wird es unter den betroffenen Parteien einen Konsens geben:

  1. das darf nicht nochmal passieren,
  2. wikileaks muss zerschlagen werden bzw. zumindest soweit entkräftet werden, dass nie wieder jemand an die Plattform heran tritt, um Dokumente zu veröffentlichen
  3. Nachahmer sollten wissen, auf was sie sich vorbereiten müssen

wikileaks wurde der Geldhahn zugedreht, die beteiligten Personen sind zerstritten und als Einzelkämpfer schwächer, Assange steht als gestörter Egozentriker und möglicher Vergewaltiger in der Öffentlichkeit. Wenn ich mir eine Strategie hätte ausdenken müssen, um die Punkte des Konsens von oben zu erreichen, dann würde sie genau so aussehen. Das für das Erreichen der Ziele der Strategie auch Hilfe von Dritten kam – geschenkt. Gute Beobachtung der Vorgänge war ausreichend, um Sollbruchstellen zu erkennen.

Aber ist eh nur ’ne wilde Verschwörungstheorie, nichwahr?

 

Gleichnochmal: woanders kaufen

Man man man, haben die alle so wenig Gespür dafür, dass man mit einigen Sätzen potentiellen Kunden gleich erstmal voll auf die Füße tritt oder bin ich da zu empfindlich? Nach meinem letzten rant zu 7-dings hörte ich natürlich nicht auf, weiter nach einem passablen Shop zu gucken und landete heute bei beatport. Die Seite selbst ist toll, alles geht zack-zack, die Suche funktioniert sehr gut, Probehören lässt sich auch tadellos und das Angebot ist echt reichhaltig (für meine Bedürfnisse).

Ich hab nur den Fehler gemacht, vor dem Anlegen eines Accounts in die Terms and Conditions bzw. die Privacy Policy zu kucken. Mal abgesehen von den 13 Kilometern Kleinsttext, die man gar nicht vollständig lesen kann (vermutlich bin ich vorher verhungert oder wechsle eher gleich zu soulseduction), stehen dort Sachen wie „Wir machen…“ oder „Wir dürfen“ und „Du musst…“ und im Datenschutzteil jede Menge Formulierungen wie „Wir machen mit deinen Daten was wir wollen…“. Muss ich erst einen Rechtsanwalt mit der Wahrnehmung von Online-Käufen beauftragen oder wie? Die TaCs jedenfalls lassen diesen Verdacht aufkommen.

Noch frecher find ich allerdings die Aussage, dass 40% eines verkauften Titels einbehalten werden. Das machen die Labels so mit? Erstaunlich. Ein verk**kter Vertrieb, der fast die Hälfte der Einkünfte behält? Nänä, danke und ciao.

Geh ich eben woanders kaufen.

Na, ihr Kasper!? Ihr wollt entweder kein Geld verdienen oder ihr habt genug? Hint: es hat etwas mit eurem player zu tun, der nur funktioniert, wenn adblocker und ähnliche Gerätschaften aus sind. Ich hab keine Lust dazu, heraus zu bekommen an was es jetzt genau klemmt; ich probier es ein paar Mal und wenn sich dann kein Erfolg einstellt, geb ich mein Geld woanders aus. Falls ihr mit irgendwelchen Firmen einen Deal haben solltet, der denen Tracking oder vergleichbare Späße ermöglicht, ist es eh der bessere Weg.

Der ist Kapott!

Puh, ich hatte schon einen Schreck bekommen, weil ich mich nicht mehr hier anmelden konnte. Allerdings nur mit opera und das nach zwei erfolglosen Versuchen, bei denen ich die Mathefrage nur vergessen hatte. Danach (mit richtiger Antwort) wollte der mein Passwort aber nicht mehr akzeptieren. Offensichtlich hat der Browser da einen Schluckauf, denn mit dem Feuerfuchs geht es ja auch.

Jetzt ist alles wieder obenauf, neue wp-Version und die plugins sind auch taufrisch.

Was soll das denn bitte?

Alle Jahre wieder (quark, eigentlich wenigstens jeden Tag einmal) geht mir die Hutschnur hoch, wenn ich aufgrund von verlinktem Inhalt auf Seiten komme, die ich zwar nicht kenne, aber die mir beim ersten Besuch direkt gleichmal in die Augen kotzen:

nothing to see here, reallyJa, tolle Schrift. Aber ich les‘ doch keine Speisekarte. Was soll denn die weiße Wüste da? Den Artikel hab ich nich gelesen, weil der Tab gleich wieder zu war. Die Heinis der Monitorindustrie machen die Dinger immer breiter um Hollywood einen Gefallen zu tun und den eigenen Gewinn zu pimpen und dann kommen die Blogdesigner mit so ’ner 10-Wörter-Spalte. Lachhaft, nee, verplempert.

(Ich dachte erst, dass links *und* rechts alles vom Werbeblocker rausgefischt wurde, aber das änderte sich auch nicht mit dessen Deaktivierung und auch nicht mit anderen Browsern – also ist das so gewollt. Bäh!)

Computertechnikweisheiten für 500 (sort of)

Update niemals nie nicht das BIOS, wenn nicht absolut klar ist, dass man wieder auf die alte Version zurückkehren kann. Den Nebensatz „und nur wenn es absolut notwendig erscheint“ kann man getrost streichen. Einerseits weil durch die Möglichkeit des Zurückkehrens auch die Möglichkeit des Probierens existiert; in einer Zeit in der Software allgemein aber auch ein BIOS bananenartige Zustände einnimmt, ist das sehr von Wert.

Das heisst aber auch, dass man zuerst mal nach dieser Information suchen muss und davor erst mal auf den Gedanken kommen muss, dass das vielleicht gar nicht geht. Kann dem neugierigen Zeitgenossen mit vermeintlich nur teilweiser funktionierender Hardware einiges an Zeit und grauen Haaren ersparen. Ansonsten muss er dann halt einen der zahlreichen Dienste zum Fixen eines kaputten BIOS in Anspruch nehmen.