Eher zufällig bin ich bei meiner Suche nach neuem Audio-Equipment über diesen (älteren) Thread im hifi-forum gestolpert, der sich mit technischen und kulturellen Aspekten von Rundfunk (Radio) auseinandersetzt. Anlass ist die Frage, ob und wann und vor allem wie DAB/DAB+ die alte UKW-Technik ersetzt. Grundsätzlich sieht es wohl so aus, als ob auch der Nachfolger von DAB nicht das Potential hat, einen veritablen Ersatz zur Analogtechnik zu bieten. Abgesehen von politischen oder finanziellen Gesichtspunkten (für die Sender bzw. die Hersteller von entsprechenden Geräten) spricht nichts dafür, dass der Endverbraucher davon einen Mehrwert oder Fortschritt zu erwarten hat. Das Gegenteil ist wahrscheinlicher. Dabei ist wieder mal nicht die technische Seite unzureichend, die wäre eigentlich gut geeignet eine gleichbleibende Qualität (lies: nicht noch schlechter) bei verringertem technischen Aufwand zu liefern. Verschlechternd wirkt wie oben schon angesprochen, dass zB. aus Kostengründen die Übertragungsraten für das einzelne Programm so weit gedrückt werden, dass zwar viele Sender in einem Ensemble übertragen werden können, aber die Qualität des Einzelnen auf unerträglichem Niveau angesiedelt ist – nur technisch gesehen, die Qualität der eigentlichen Inhalte sind nochmal eine weitere Diskussion für sich. Gerade auch mit der allgegenwärtig zunehmenden Verfügbarkeit eines Internet-Zugangs, wie zum Beispiel im Auto, wird sich UKW-/DAB-/whatever-Radio selbst überflüssig machen. Und das ist nicht der Verdienst der Hörer, sondern der Leute bei den Rundfunkanstalten (die Entscheider), die nicht genügend Weitsicht und Phantasie haben. Aber vielleicht lieg ich ja auch völlig daneben. :)
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Eins und eins zusammenzählen
Ein heute auf heise gebrachter Artikel beschreibt eine „Hintertür“ auf einigen HTC-Smartphones. In den Kommentaren der Originalmeldung sind auch noch Aussagen zu finden, dass die Software, um die es bei der schwerwiegenden Sicherheitsverletzung geht, erst in den letzten Tagen bei einem OTA-Update auf das Gerät kam. Da wäre natürlich gleich die erste Frage, ob es auch auf nagelneuen Geräten zu finden ist (vermutlich schon).
Andererseits klärt sich für mich dann auch (teilweise) die Frage, wie man sowas bauen kann. Offensichtlich problemlos lassen sich viele Smartphone-Modelle mit dem Gerät abschnorcheln. Ob da irgendwelche Einstellungen geändert werden müssen, damit das Telefon diese Informationen über eine Kabelverbindung ausgibt, wird nicht erwähnt. Bei einem Motorola Defy zum Beispiel sollte das im Normalfall nicht der Fall sein, da dort der debug-Modus für die USB-Schnittstelle nicht eingeschaltet ist. Aber so sicher kann man sich da (gerade jetzt) nicht sein.