Und leider auch schon vorbei

 Gerade erst mit den diversen Seiten zurecht gefunden, die entsprechenden IRC-Kanäle im client eingerichtet und die idealen Einstellungen im VLC für die streams gefunden – und schwupp, ist der Kongress auch schon wieder vorbei. Und das Jahr auch fast. Ich weiß nicht, wie die Anwesenden das empfinden, ob es noch viel kürzer erscheint, wenn man 4 Tage mit minimalen Schlaf aber dauernder Beschäftigung konfrontiert ist. Erst recht die ganzen freiwilligen Helfer.

Das Streaming der Vorträge hat dieses Jahr (bis auf die ersten holprigen Stunden) super geklappt, ein spürbarer Unterschied zu den vorhergehenden Veranstaltungen.

Wer nachholen will bzw. Verpasstes nachschauen will, findet zB. bei fem-net.de das Verzeichnis mit torrents und .mp4.

Behind Enemy Lines

Seit einigen Stunden läuft jetzt der 28. Kongress des CCC. Für mich immer eine hervorragende Gelegenheit, um Aufforderungen zum Verlassen des Rechners zugunsten anderer Betätigungen abzubügeln. Seit Jahren schon sind die Streams (meistens eher recht wacklig) die bevorzugte Variante, um die angesprochenen Themen von zu Hause aus verfolgen zu können. Oder in der Folge der nächsten Monate die Konserven der Vorträge. Die Übersicht zu den Vorträgen findet sich im Fahrplan (der aber gerade nicht erreichbar ist).

tunes to mesmerize 4

falls ich mal Abwechslung oder Inspiration (hust) such, dann fang ich an, von etwas Bekanntem ausgehend (webseite,video,whateva) solange weiterzuklicken, bis ich bei etwas Solidem hängen bleib. Heute:

Sweet Cobra – Brux (laut hören)

tunes to mesmerize 3

Der folgende Track lief vor kurzem in einem Film (Go Fast) und ich kannte den irgendwie, konnte ihn aber nicht zuordnen. Trotzdem ließ er mich nicht los, sogar nachts, im Halbschlaf, schoß er mir durch den Kopf. Jetzt nach zwei Tagen grübeln den Film nochmal besorgt und diesmal im Abspann erkannt (der soundtrack war natürlich keine Hilfe, aber das ist ja auch nix neues.)

LCD Soundsystem – Get Innocuous

Alte Texte zurückholen

Die ersten Texte in ein blog gehackt, hmm, muss gut 10* 6a her sein. Naja, kein richtig echtes Bloggen, da schon die Kommentarfunktion fehlte. Das lief damals auf einem altersschwachen Rechner in einer anderen Zimmerecke, der von außen auch nicht immer über die dyndns-Adresse zu erreichen war. Und wordpress gabs da auch noch nicht. Stattdessen lief da zuerst eine statische Seite, die per Skript, Textdateien und rsync mit Inhalten bestückt wurde. Später dann eine zeitlang mit bloxom.

Interessanter sind natürlich die Texte. Nicht nur aus dem eigenen Blickwinkel, sondern auch quasi-objektiv zu der Frage, welche Themen da gerade interessant waren. Teilweise hat das erste Reinlesen überrascht und bestürzt zugleich, da wird einem die eigene Vergesslichkeit sofort deutlich. Auch wegen der geistigen Löchrigkeit werd ich hier immer wieder mal einen alten Text reinstellen.

( * puh, heftig verpeilt)