Zu den bekannten – oder zu erwartenden – Folgen des Unglücks kann man von Zeit zu Zeit noch etwas in unserer Presse lesen, wenn auch das Medieninteresse weg ist und damit die Thematik unter den Tisch fällt. Aber einige Seiten im Netz bleiben dran und veröffentlichen regelmäßig Neuigkeiten oder weisen auf Quellen für solche hin.
Dabei geht es nicht nur um vielleicht international relevante Informationen, sondern auch um das tägliche Ringen von Betroffenen direkt vor Ort. Infolge der Evakuierung und der Deklaration der Quarantäne wurden auf Farmen Kühe freigelassen, die sich weitestgehend ungehindert bewegen können und so u.a. Verkehrsunfälle mit Autos verursachen.
Und wie es mehr oder weniger zu erwarten war, ist die Strategie von TEPCO zum Umgang mit dem Unglück, nach wie vor unverändert. Da werden Außenstehende mit abweichender Meinung behindert bzw. bedroht.
fukushima-diary.com schildert viele dieser Vorgänge, die dem geneigten Mitteleuropäer verborgen bleiben. Die zu erwartenden Strahlenschäden bei Neugeboren, bereits auftretende Krankheitsbilder bei Erwachsenen oder die Belastung von Gemüse und Pilzen.