{"id":816,"date":"2012-10-09T20:16:18","date_gmt":"2012-10-09T19:16:18","guid":{"rendered":"http:\/\/spatzentrauma.de\/blog\/?p=816"},"modified":"2012-11-12T07:40:13","modified_gmt":"2012-11-12T06:40:13","slug":"kleinkobo","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/spatzentrauma.de\/blog\/2012\/10\/kleinkobo\/","title":{"rendered":"Kleinkobo"},"content":{"rendered":"<p>Ein eReader braucht fast keinen Strom, kann mehrere hundert B\u00fccher beinhalten und dabei fast nix wiegen, passt in eine Beintasche und hat mit WLAN einen direkten Draht zur Welt der online angebotenen B\u00fccher. Das sind einige der Merkmale eines eReader, eines Leseger\u00e4tes f\u00fcr elektronische B\u00fccher. In meinem Fall fiel die Wahl auf den\u00a0<a href=\"http:\/\/www.kobobooks.com\/touch\" target=\"_blank\">kobo touch<\/a>, weil der mir mehr gef\u00e4llt als das kindle-Zeugs und ich auch gern einen Bogen um amazon mach. Damit ist man zwar DRM auch nicht los, aber wenigstens kann man damit schon mal epub lesen. F\u00fcr die anderen, m\u00f6glichen Schwachstellen (\u00fcberwachtes Lesen, remote-Zugriff per Sync, &#8230;) wird sich auch noch die ein oder andere L\u00f6sung finden.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/spatzentrauma.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/kobo_hand.png\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-814\" title=\"kobo_hand\" src=\"http:\/\/spatzentrauma.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/kobo_hand-199x300.png\" alt=\"kobo touch\" width=\"199\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/spatzentrauma.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/kobo_hand-199x300.png 199w, http:\/\/spatzentrauma.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/kobo_hand.png 569w\" sizes=\"(max-width: 199px) 100vw, 199px\" \/><\/a>Um mal einen Eindruck der Gr\u00f6\u00dfe des Ger\u00e4tes zu kriegen:<\/p>\n<p>Ja, das ist nicht viel und im Vergleich mit den meistens B\u00fcchern, die ich bis jetzt so in der Hand hatte, eher weniger. Also mehr Umbl\u00e4ttern&#8230; \u00e4\u00e4h, umtouchen pro Buch als bei der Totholzausgabe. Das l\u00e4sst sich zum Teil damit kompensieren, dass es einstellbare Schriftarten und -gr\u00f6\u00dfen gibt, und au\u00dferdem noch weitere M\u00f6glichkeiten zur Beeinflussung des Schriftbildes wie zum Beispiel die Sch\u00e4rfe oder der Zeilenabstand. Und selbst bei d\u00fcrftiger Beleuchtung reicht das f\u00fcr bequemes Lesen v\u00f6llig aus. Etwas \u00e4rgert mich an der Stelle aber, dass Kobo kurz nach meinem Kauf sogar einen eReader mit Beleuchtung raus gebracht hat, den ich mir vermutlich noch lieber geg\u00f6nnt h\u00e4tte. Egal.<\/p>\n<p>Kommen wir jetzt zu den Kritikpunkten (&#8230;w\u00e4r ja ganz was Neues, wenn ich mal nix auszusetzen h\u00e4tte). Die eingesetzte CPU ist wohl recht schwach auf der Brust. Probehalber auf die SD-Karte kopierte <a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Comparison_of_e-book_formats#Comic_Book_Archive_file\" target=\"_blank\">Comics<\/a> brauchen Eeeeewigkeiten beim Laden und beim Wechsel einer Seite, also eindeutig keine wirkliche Anwendung auf dem Ger\u00e4t, das zumal nur Schwarz\/Weiss anzeigen\u00a0kann. Umbl\u00e4ttern bei normalen B\u00fcchern ist auch nicht unbedingt f\u00fcr Schnelleser gedacht, ich empfinde es allerdings nicht als stark st\u00f6rend. Man passt sich im Lesefluss an. Etwas anderes Nervendes ist, dass das Ger\u00e4t manchmal die falsche Seitenzahl beim Ausschalten speichert und beim Einschalten nicht wieder an der exakt gleicher Stelle ist. Zum Teil gibt es den gleichen Effekt beim \u00c4ndern der Schriftgr\u00f6\u00dfe oder der Schriftart. Das ist verwirrend und nicht ausgereift. Man k\u00f6nnte nat\u00fcrlich Lesezeichen setzen, aber das hab ich selbst bis jetzt noch probiert.<\/p>\n<p>Der in meinen Augen gr\u00f6\u00dfte Nachteil ist das teilweise schlechte Schriftbild. Keine Frage, es ist scharf und kontrastreich, und mit den angebotenen Optionen zur Schrifteinstellung hat man Freiheitsgrade, die kein normales Buch bieten kann. Aber wer schon mal ansatzweise mit LaTeX gearbeitet hat, wird wissen, was ich meine: <a href=\"http:\/\/spatzentrauma.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/kobo_text.png\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-815\" title=\"kobo_text\" src=\"http:\/\/spatzentrauma.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/kobo_text-300x157.png\" alt=\"kobo Schriftbild\" width=\"300\" height=\"157\" srcset=\"http:\/\/spatzentrauma.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/kobo_text-300x157.png 300w, http:\/\/spatzentrauma.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/kobo_text.png 466w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Begriffe wie Durchschuss und kerning fallen mir da ein und am Anfang ist mir das bei den bisher erstandenen ebooks auch nicht so aufgefallen (h\u00e4ngt das vielleicht vom jeweiligen Buch ab?). Aber solche L\u00fccken zwischen W\u00f6rtern oder Zeichen erregen leichten Ekel und das Hirn setzt beim Parsen stellenweise schon mal aus. In den Einstellungen kann man allerdings die Textausrichtung auch \u00e4ndern und vom Blocksatz weg zu einer Ausrichtung am linken Rand gehen, das behebt fast alle offensichtlichen M\u00e4ngel. Warum der Blocksatz da per Default drin ist, entzieht sich mir.<\/p>\n<p>Gibt&#8217;s noch mehr zu sagen? Erstmal nicht. Den Gro\u00dfteil der technischen Daten findet ihr im Netz. Im Laufe der Nutzung werd ich vielleicht nochmal die ein oder andere Bemerkung zu dem Teil machen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein eReader braucht fast keinen Strom, kann mehrere hundert B\u00fccher beinhalten und dabei fast nix wiegen, passt in eine Beintasche und hat mit WLAN einen direkten Draht zur Welt der online angebotenen B\u00fccher. 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