{"id":432,"date":"2011-11-12T19:05:52","date_gmt":"2011-11-12T18:05:52","guid":{"rendered":"http:\/\/spatzentrauma.de\/blog\/?p=432"},"modified":"2011-11-12T19:05:52","modified_gmt":"2011-11-12T18:05:52","slug":"boot-zeit-verkurzen-und-wunsch-desktop-bauen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/spatzentrauma.de\/blog\/2011\/11\/boot-zeit-verkurzen-und-wunsch-desktop-bauen\/","title":{"rendered":"Boot-Zeit verk\u00fcrzen und Wunsch-Desktop bauen"},"content":{"rendered":"<p>So. Nach etwas l\u00e4ngerem Rumfuchteln rennt das System hier jetzt von einer SSD (samsung, 128GB). Gut, mit ca. 20 s (bis login-Prompt)\u00a0 startete das System nicht gerade langsam, was haupts\u00e4chlich an der Verwendung von runit liegt. Der Kernel selbst braucht ungef\u00e4hr 4 s bis zum init. Aber die gut 15 s kann man ja auch noch einsparen und so in Bereiche von suspend2ram kommen, ohne dessen Probleme.<\/p>\n<p>Nach dem Auspacken und Einbau der SSD wurde das bestehende System gestartet und die Platte erstmal mit smartctl inspiziert. N\u00e4chster Schritt war das Partitionieren und <a href=\"http:\/\/wiki.ubuntuusers.de\/SSD\/Alignment\" target=\"_blank\">Ausrichten<\/a>, dann das Einrichten eines ext4-Dateisystems und dann das eigentliche Kopieren der Daten vom alten System auf die neue Platte. Schon beim Kopieren kann man einen Eindruck bekommen, welcher Schritt der Umstieg auf so einen schnellen Datentr\u00e4ger bedeutet. Trotz werkseitig eingebautem <a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/AMD_580_chipset_series#SB600_.28Southbridge.29\" target=\"_blank\">Fehler<\/a> des SB600-Chipsatzes und eher lahmer Gesamtperformance konnte rsync die Prozesslast auf hohem Niveau halten und rund 70 MB\/s r\u00fcber schaufeln. Das liegt nur geringf\u00fcgig unter der theoretischen Maximalleistung laut hdparm und macht eher deutlich, wie schlecht die rotierenden Platten an dem Chipsatz arbeiten.<\/p>\n<p>Das Einrichten von grub, um von der neuen Platte zu booten, ging auch recht schnell. Dachte ich. Leider lie\u00df sich update-grub nicht dazu \u00fcberreden, in der grub.cfg die richtige Platte und Partition f\u00fcr den root-Parameter zu schreiben. Bedauerlicherweise kennt das Programm aber auch keine M\u00f6glichkeit das zu erzwingen. Mit d\u00fcnner werdenden Nervenkost\u00fcm und nach einiger Zeit des Probierens schwenkte ich auf syslinux um, weil ich dachte, dass es eben an grub (in seiner moderneren 2er Version) liegt. Aber mit syslinux das gleiche Spiel: wieder wurde das root-device nicht erkannt und es landete wieder die alte Partition in der Konfiguration. Durch Zufall fiel dann beim St\u00f6bern auf, dass \/dev\/root einfach falsch gesetzt wurde. In meiner modifizierten runit-stage 1. Vermutlich aufgrund der immer wieder sporadisch auftauchenden Bequemlichkeit standen dort die device-Parameter fix drin und nicht wie im originalen udev-Skript als zur Laufzeit zu ermittelnde. Nachdem das gefixt war und auch im BIOS die Reinfolge ge\u00e4ndert wurde, rannte das System jetzt von der richtigen Platte (ohne manuellen Eingriff). Und zwar so schnell, dass man vom eigentlichen Booten (dank zu langsam umschaltenden Bildschirm) nichts mehr sieht. Syslinux-Bildschirm -&gt; schwarz -&gt; xdm-Login in gesch\u00e4tzten 8 Sekunden. Sch\u00f6n.<\/p>\n<p>Der n\u00e4chste Schritt wird jetzt das Einsparen des xdm und des Logins werden. Boot to Desktop, m\u00f6glichst mit allen gew\u00fcnschten Fenstern und laufender Musik. :)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>So. Nach etwas l\u00e4ngerem Rumfuchteln rennt das System hier jetzt von einer SSD (samsung, 128GB). 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